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    Kommende Sonderausstellung

    Denim – stylisch, praktisch, zeitlos

    Blauer Stoff mit Geschichte

    17. Oktober 2020 – 4. April 2021

    Denim gehört für viele zum absoluten Basic-Teil für die Garderobe. Praktisch jeder hat ein entsprechendes Kleidungsstück in seinem Kasten. Denim ist heute aber weit mehr als ein Stoff für Kleidungsstücke. Man könnte glauben, dass Denim und Kunst nichts miteinander zu tun haben. Weit gefehlt: Viele Künstler weltweit haben Denim als Werkstoff für sich entdeckt. Diese einzigartige Sonderausstellung zeigt die Vielseitigkeit und Geschichte dieses beliebten Materials. Von Jeanshosen, Jeansjacken, Taschen, Schuhen, Möbeln und Gebrauchsgegenständen zu Kunstwerken oder Installationen wie The Secret Garden von Ian Berry, der komplett aus Denim besteht.

    Doch woraus besteht eigentlich Jeans und woher kommt der Name? Der speziell gewebte und mit Indigo gefärbte Baumwollstoff, der der Jeans bis heute ihr typisches Aussehen verleiht, wurde zuvor aus Nîmes in Frankreich geliefert. Der Begriff Denim entstand dabei aus der Wendung Serge de Nîmes, zu Deutsch Textil aus Nîmes. Weltbekannt wurde Denim aber durch seine Verwendung für die amerikanischen Jeanshosen. Der Name Jeans ist inspiriert von der italienischen Hafenstadt Genua und den genuesischen Seefahrerhosen mit der Bezeichnung gênes.

    Im 19. Jahrhundert wurden erstmals Jeanshosen getragen. Jacob Davis liess einst zusammen mit Levi Strauss das Produktionsverfahren für nietenverstärkte Jeans, die besonders robust waren und somit von Arbeitern in Goldminen getragen werden konnten, patentieren. Die bequemen und strapazierfähigen indigofarbenen Hosen wurden bald populär und zur Arbeiterhose schlechthin. Indigo war und ist eines der am meisten geschätzten und verbreiteten Färbemittel vom Altertum bis heute. Vor dem Beginn der synthetischen Herstellung wurde er aus verschiedenen indigohaltigen Pflanzen gewonnen. Heutzutage werden mehrere zehntausend Tonnen Indigo pro Jahr synthetisch produziert, überwiegend zum Färben von Denim-Baumwollstoffen für die Herstellung von Bluejeans.

    Für Frauen wurde die Jeanshose in den 1930er Jahren interessant, als sich das Modell Levis Lady L bei Reiterinnen als belastbare Hose durchsetzte. Im Alltag jedoch war das Tragen von Jeans zu dieser Zeit für Frauen noch verpönt. Erst in den 1950er Jahren begannen Frauen, Unisex-Jeanshosen zu tragen, da sie sich nicht mehr auf Röcke und Kleider beschränken wollten. Das praktische und sportliche Kleidungsstück begleitet die Modewelt somit nun schon seit über 140 Jahren. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Praktisch auf keiner Haute-Couture- Schau fehlt ein Teil aus Denim.

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