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Teddy
Von Legende bis Lifestyle
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Von den ersten Exemplaren um 1900 bis hin zur Ikone der Popkultur und zum begehrten Sammlerstück: Der Teddybär ist wohl das beliebteste Kuscheltier der Welt. Einzigartig macht ihn vor allem seine emotionale Bedeutung: Denn er ist längst nicht nur Spielzeug, sondern oft auch ein treuer Freund, Tröster und stiller Zuhörer.
Seit mehr als 100 Jahren begleitet uns der Teddybär nun durch Höhen und Tiefen – als Spielzeug, Kultobjekt und Sammlerrarität. Doch die Faszination für Bären reicht viel weiter zurück, wie Mythologie und Symbolik eindrucksvoll zeigen. Sei es in alten Legenden, in der Heraldik oder in Brauchtum wie dem Basler Bärentanz – der Bär steht, unter anderem, für Stärke, Schutz und Mut.
Die Ausstellung erzählt, wie diese Faszination für den Bären ein Plüschtier hervorbrachte, das zu weltweitem Erfolg gelangte. Im „Bärenjahr“ 1907 setzte ein wahrer Boom ein, Teddys eroberten die Kinderzimmer in Europa und den USA. Bald darauf schaffte der Bär in Gestalt von Winnie the Pooh, Paddington oder Balu den Sprung auf die Leinwand und ins Fernsehen. Und auch die Werbung nutzte seine bärige Strahlkraft, etwa mit dem Haribo-Goldbären. Inzwischen ist der Teddy längst Teil des Alltagsdesigns und ziert Lifestyle-Produkte ebenso wie Laufstege, für den ihn Marken wie Ralph Lauren oder Palm Angels neu interpretieren.
Der Teddybär zeigt sich uns heute in vielfältigen Formen. Vertraut und doch immer wieder neu ist er ein allgegenwärtiger leiser Begleiter unseres Lebens.
Herzlichen Dank für die Leihgaben:
Naturhistorisches Museum Basel
Museum Luzern
Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern